Das Geheimnis unverfälschter Echtheit: die direkte Abfüllung aus den Lagertanks.

Braukunst

Bestes Bier zu brauen,
ist keine leichte Übung.

Im Brauhaus setzen wir auf die ideale Kombination althergebrachter Handwerkskunst und modernster Technik. Mit größter Sorgfalt, Schritt für Schritt, begleiten und überwachen Braumeister und Mitarbeiter das Entstehen und Heranreifen unserer Bierspezialitäten. Dabei lassen wir den natürlichen Prozessen bei Gärung und Lagerung die angemessene Zeit. Und unsere Erfolge sind die Folge.

Das Sudhaus

Der Gärkeller

Der Lagerkeller

Die Filtration

Füllanlagen

Brauereiführung

Begleiten Sie uns auf einem kleinen Rundgang durch unsere Brauerei. Wir zeigen Ihnen ein harmonisches Zusammenspiel von modernster Technik, handwerklicher Braukunst, großer Erfahrung und höchsten Ansprüchen.

1. Das Sudhaus

Wir brauen alle unsere Biere in unserem direktbefeuerten 70 hl Vollkupfersudhaus. Durch die hohen Temperaturen am Pfannenboden werden die Malze karamellisiert. Das trägt zum unverwechselbaren Charakter unserer Biere bei. Wer gerne kocht, weiß auch, welche idealen Materialeigenschaften Kupfer besitzt. So überzeugt es unter anderem durch seine besondere Wärmeleitung und fördert besonders die Ausprägung eines charakteristischen Hopfenaromas. Biere, die in Kupfergefäßen gebraut werden, grären auch schonender und einfacher. Das zeigt nicht nur unsere langjährige Erfahrung, sondern ist auch wissenschaftlich erwiesen.

Im Sudhaus werden die Inhaltstoffe des Malzes in Lösung gebracht und die so gewonnene Würze mit Hopfen gekocht. Der Sudprozeß dauert bei uns (lange) 8 Stunden.

2. Die Würzekühlung

Im Würzekühlraum wird die kochend heiße Würze in etwa einer Stunde auf ca. 6 bis 7 Grad abgekühlt, wobei die Wärme zurückgewonnen wird.

3. Der Gärkeller

Offene Gärung ist selten geworden. Die offene Gärung ermöglicht es uns aber, dass unedle Stoffe am Endes des Gärprozesses händisch abgeschöpft und so vor der Reifung der Biere abgesondert werden können. Der Brauprozess, der bis zu diesem Zeitpunkt auch in unserer Brauerei automatisch gesteuert wird (wobei der Braumeister jederzeit eingreifen kann), wird in dieser heikelsten Phase händisch gesteuert. Mehrmals täglich, 7 Tage in der Woche, wird der Vergärungsgrad gemessen. Dabei wird die Kühlung so gesteuert, dass in rund einer Woche die aus dem Malz gewonnene Zuckerlösung – die Würze – durch Zugabe von Hefe und unter Mitwirkung von Sauerstoff zu Alkohol und Kohlensäure vergoren wird.

4. Der Lagerkeller

Wir lassen unsere Biere in kleineren, liegenden Tanks reifen. Das sorgt für ideale, das Bier schonende, Druckverhältnisse im Tank und ist ein wesentlicher Vorteil für die Ausgewogenheit unserer Biere. Dazu kommt noch, dass das, was für das Sieden gilt, sich auch im Lagerkeller fortsetzt. Wir geben unseren Bieren ausreichend Zeit. Für die Reifung sind dies 6 bis 8 Wochen. Diese Zeitspanne braucht unserer Meinung nach ein Bier, um ausgereift und bekömmlich zu sein. Im Lagerkeller erfolgt bei einer Temperatur von 0 bis 1 Grad das Ausreifen des Bieres, wobei die noch entstehende Kohlensäure im Bier gebunden wird.

5. Die Filtration

Klare Biere wie z. B. Märzenbiere werden filtriert, d. h. Hefe, Eiweiß und Gerbstoffe werden in einem modernen 3-Schicht-Filterverfahren zurückgehalten, und ein glanzfeines Bier entsteht. Das Zwicklbier, unser unfiltriertes Bier, wird nach dem Reifeprozess im Lagerkeller direkt vom Lagertank aus in Fässer und Flaschen gefüllt. Es enthält noch die Vitamine der Hefe und ist daher leicht trüb.

6. Füllanlagen

Wir verfügen über moderne Flaschen- und Fassabfüllanlagen. Denn eines ist wichtig – nur mit modernster Technik kann sorgsam gebrautes Bier in hoher Qualität abgefüllt werden. Im hauseigenen Labor werden die Proben aus allen Abteilungen der Brauerei laufend überwacht.